ihn auch an der schnittigen Figur
und den spitzen Flügeln.
Immer weniger Brutplätze
Früher schon gehörte er zum Bild
jedes Dorfes oder jeder Kleinstadt
und hatte man eine Kirche, dann
selbstverständlich auch den kleinen
Falken! Auch heute noch ist der
Kirchturm ein beliebter Brutplatz
der Turmfalken, daher wahrschein-
lich auch sein Name, wenn angren-
zend auch genügend freie Flächen
zur Jagd geboten sind.
Durch Sanierungsarbeiten wur-
den diese Nischen in Kirchen jedoch
immer weniger und auch seine Jagd-
reviere durch die intensive Land-
wirtschaft in Stadtnähe immer klei-
ner, was ihm ein wenig Probleme
bereitete. Doch Hilfe nahte in Form
von LBV und NABU. Seit 2001 leiste-
ten die Gruppen aktiv Hilfe, indem
sie bis heute z.B. in Kempten 15 Nist-
hilfen und -kästen an hohen Ge-
bäuden anbrachten, davon drei
Brutplätze mit Kameras bestückten
und im weiteren Umkreis noch ein-
mal 32 Nisthilfen und -kästen, meist
in Kirchtürmen, bauten.
So kann man z.B. im Fenepark,
der Maria-Ward-Schule und in St.
Ulrich das Brutgeschehen dieser
hübschen Falken hautnah über eine
Kamera beobachten oder wie wir,
Turmfalkenmännchen – auch Terzel genannt